Diagnostik

BIAS A&R – BIAS Akut und Reha – stellt eine Erweiterung des 2006 im NAT-Verlag erschienenen diagnostischen Verfahrens BIAS dar. Der neue Diagnostikband BIAS A&R enthält das bisherige BIAS zur Diagnostik akuter Aphasien, das jetzt BIAS Akut genannt wird, und ein zweites, erweitertes Verfahren zur Diagnostik aphasischer Störungen nach der Akut-Phase: BIAS Reha.

 

Zusätzlich zu Aphasien und sprechmotorischen Störungsbildern können bei neurologischen Erkrankungen auch Sprach- und Kommunikationsstörungen auftreten, die sich erst auf „höherer“ sprachlicher Ebene wie beim Verstehen oder Produzieren von Texten zeigen. Für die Diagnostik dieser Symptome auf makrostruktureller Ebene wurde das Screeningverfahren MAKRO entwickelt.

 

KOPS ist ein in der klinischen Praxis evaluiertes Screening für die Untersuchung kommunikativ-pragmatischer Fähigkeiten von Patienten mit Aphasie. Mit KOPS steht erstmals ein Diagnostikinstrument zur Verfügung, in dem auch nonverbale Modalitäten wie Gestik, Mimik, Zeichnen usw. systematisch mitberücksichtigt werden.

 

LEMO 2.0 ist ein Verfahren zur modellorientierten Untersuchung von Störungen der Wortverarbeitung bei Aphasie, Dyslexie und Dysgraphie. Die Testergebnisse eines Patienten werden auf der Grundlage eines Wortverarbeitungsmodells interpretiert, indem Aussagen über den Funktionszustand einzelner kognitiv-sprachlicher Komponenten (z.B. auditive Analyse, phonologisches Input-Lexikon, semantisches System) getroffen werden.

 

BIWOS ist ein Verfahren zur Untersuchung von Wortfindungsstörungen bei leichten Aphasien.

 

Die diagnostischen Materialien in den Bänden Auditives/Visuelles Sprachverständnis: Wortbedeutung, Auditives Sprachverständnis: Wortformen und Wortproduktionsprüfung ermöglichen eine am Logogenmodell orientierte psycholinguistische Aphasiediagnostik.